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Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise

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Kurzarbeitergeld

Viele Unternehmen müssen für ihre Arbeitnehmer während der Corona-Krise Kurzarbeitergeld beantragen. Die Voraussetzungen für den Bezug wurden erheblich gelockert. Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 % der Beschäftigten einen Arbeitsausfall von mehr als 10 % haben. Und Arbeitgeber erhalten die volle Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit (BA). Außerdem kann Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer beantragt werden.

Anpassung der Lohnsteuer

Das während der Corona-Krise gezahlte Kurzarbeitergeld ist als Lohnersatzleistung einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 2a Einkommensteuergesetz-EStG). Das heißt, dass im Fall von angeordneter Kurzarbeit der Arbeitgeber die Lohnsteuer bei Arbeitnehmern automatisch an die Höhe des geminderten Gehalts anpassen muss.

Progressionsvorbehalt

Das Kurzarbeitergeld wirkt sich jedoch im Einkommensteuerveranlagungsverfahren bei der Ermittlung des maßgeblichen Einkommensteuersatzes für das Jahreseinkommen aus nichtselbstständiger Arbeit aus. Das heißt, der maßgebliche Steuersatz bemisst sich aus der Summe aus den sonstigen während des Jahres unter „normalen“ Umständen erzielten Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit und dem Kurzarbeitergeld (Progressionsvorbehalt, § 32b EStG).

Steuernachforderungen

Der maßgebliche Einkommensteuersatz bemisst sich also durch fiktive Hinzurechnung des Kurzarbeitergeldes zu den steuerpflichtigen Einkünften. Der sich dadurch ergebende höhere Steuersatz wird auf das  „Normaleinkommen“ (ohne das Kurzarbeitergeld) angewendet. Kurzarbeitergeldbezieher sollten sich daher bei der Einkommensteuerveranlagung 2020 auf Steuernachzahlungen einstellen. Denn der höhere Steuersatz wird nicht bereits beim laufenden Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber berücksichtigt, sondern erst bei der Einkommensteuerveranlagung durch das Finanzamt.

Stand: 29. April 2020

Bild: Ralf Geithe - stock.adobe.com

Erscheinungsdatum:

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Sehr geehrte Mandanten und Mandantinnen,

aufgrund der heute ausgesprochenen Ausgangssperre in Bayern werden auch wir unserer Verantwortung nachkommen und bis inklusive 3. Mai 2020 aus dem Home Office agieren. Unsere Kanzlei wird für den Parteiverkehr komplett geschlossen.

Wir haben vorab bereits umfassende Vorkehrungen getroffen, so dass die technischen Voraussetzungen hierfür bei allen unseren Mitarbeiter(innen) vorhanden sind. Somit können wir weiterhin zu den gewohnten Arbeitszeiten für Sie erreichbar sein, und auch der Telefondienst wird so gut wie möglich aufrecht erhalten. Leichte Einschränkungen sind allerdings trotz der besten Vorbereitung möglich, so dass wir Sie hier um Ihre Geduld und Nachsehen bitten. Schreiben Sie uns gerne ein E-Mail, falls Sie uns telefonisch nicht erreichen sollten, wir melden uns zeitnah bei Ihnen.

Anbei haben wir Ihnen alle E-Mail-Adressen noch einmal aufgeführt:

Herr Vestner: M.Vestner@stb-riveba.de
Herr Rickert: R.Rickert@stb-riveba.de
Frau Banse: V.Banse@stb-riveba.de 
Frau Franz: D.Franz@stb-riveba.de
Frau Hoffmann: Kanzlei@stb-riveba.de
Frau Huber: C.Huber@stb-riveba.de
Frau Katterloher: G.Katterloher@stb-riveba.de
Frau Luxi: L.Luxi@stb-riveba.de
Frau Özkan: L.Oezkan@stb-riveba.de
Frau Resch: U.Resch@stb-riveba.de
Frau Ruhland: S.Ruhland@stb-riveba.de
Frau Schnitzenbaumer: R.Schnitzenbaumer@stb-riveba.de
Frau Stockbauer: S.Stockbauer@stb-riveba.de
Frau Wild: D.Wild@stb-riveba.de

Wir wünschen Ihnen (trotzdem) ein schönes Wochenende und bleiben Sie bitte gesund!

Ihr Team der Rickert Vestner Banse Steuerberatungsgesellschaft mbH

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